STANDORT // 60313 FRANKFURT AM MAIN Hessen • 764.104 Einwohner

Photovoltaik-Anlage planen in Frankfurt am Main: Bauplan, Faisabilité & Netzanschluss

Strukturierte Vorbereitung für Eigentümer in Frankfurt am Main: Regionale Einstrahlung (1085 kWh/m²), Dacheignung, Vorgaben der Mainova Netzdienste GmbH und Checklisten für den Fachbetriebsvergleich.

GLOBALSTRAHLUNG: 1085 kWh/m²
SONNENSTUNDEN: 1554 h/Jahr
NETZBETREIBER (VNB): Mainova Netzdienste GmbH
DACHPOTENZIAL: Gut bis Sehr Gut
01 // Solarenergie-Potenzial

1. Solareinstrahlung & Ertragserwartung in Frankfurt am Main

Die Ertragsberechnung einer Photovoltaikanlage in Frankfurt am Main basiert auf den langjährigen meteorologischen Messungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) und regionalen Solarkatastern. Mit einer durchschnittlichen Globalstrahlung von 1085 kWh/m² pro Jahr und rund 1554 jährlichen Sonnenstunden gehört Frankfurt am Main zu den soliden Solarstandorten in Hessen.

Ertrags-Kalkulation für eine typische 10 kWp Dachanlage:

Spezifischer Ertrag: 1020 kWh / kWp
Jahresgesamtertrag: 10.199 kWh
Stromkostenersparnis: ca. 2.400 - 2.800 € / J.
02 // Gebäudestruktur

2. Dachformen, Bausubstanz & Montageanforderungen

Der Gebäudebestand in Frankfurt am Main zeichnet sich durch charakteristische Baustile aus: Sattel- und Walmdächer mit Tonziegeln, Pultdächer und moderne Flachdachbauten im Wohnungsbestand. Bei der Projektplanung müssen diese baulichen Gegebenheiten frühzeitig berücksichtigt werden:

Dachflächen & Dimensionierung:

Typische freie Dachflächen liegen bei 45 - 95 m² Dachfläche bei typischen Ein- und Zweifamilienhäusern im Raum Frankfurt am Main. Dies erlaubt die Installation moderner Aufdachanlagen mit 8 bis 18 kWp Nennleistung.

Denkmalschutz & Baugestaltung:

Erhöht in historischen Kernbereichen und Altbausubstanz; verfahrensfreie Errichtung im Großteil des Wohnungsbestands. Bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Ensembleschutz ist vor der Montage eine Abstimmung mit der zuständigen unteren Denkmalschutzbehörde in Frankfurt am Main erforderlich.

03 // Lokale Fakten

3. Verifizierte Fakten zur Photovoltaik-Planung in Frankfurt am Main

FAKT 01

Das Hessische Energiegesetz (HEEG) unterstützt den Solarausbau durch landesweite Potenzialanalysen und Beratungsangebote.

FAKT 02

Im Raum Frankfurt am Main erreicht die jährliche Globalstrahlung rund 1085 kWh/m² mit ca. 1554 Sonnenstunden, was spezifische Erträge von 1009 bis 1063 kWh pro kWp ermöglicht.

FAKT 03

Zuständiger Verteilnetzbetreiber für das Stromnetz ist die Mainova Netzdienste GmbH, bei der der Anschluss vorab über das offizielle Installateurverzeichnis angemeldet werden muss.

Wohngebiet mit Photovoltaik-Dachanlagen in der Region Frankfurt am Main
STANDORT: FRANKFURT AM MAIN // DACHLANDSCHAFT 1085 kWh/m²
Technisches Prüfprotokoll für Photovoltaik-Anlagen in Frankfurt am Main
PRÜFPROTOKOLL: 60313 VNB: Mainova Netzdienste GmbH
04 // Netzanschluss

4. Vorgaben des Verteilnetzbetreibers: Mainova Netzdienste GmbH

Für den Netzanschluss im Niederspannungsnetz von Frankfurt am Main ist die Mainova Netzdienste GmbH zuständig. Folgende elektrotechnische Schritte sind einzuhalten:

  • 1. Netzanschlussprüfung (NAB): Voranfrage über das Einspeiserportal der Mainova Netzdienste GmbH vor Baubeginn (bei Anlagen bis 30 kWp meist automatisiert).
  • 2. Zählerschrank nach TAB: Vorrüstung von SLS-Schalter, Überspannungsschutz Typ 1+2 und APZ-Feld nach VDE-AR-N 4105.
  • 3. Inbetriebsetzung & Zählertausch: Montage des elektronischen Zweirichtungszählers durch Mainova Netzdienste GmbH oder einen autorisierten Messstellenbetreiber.
05 // Adresse-Check

5. Vor-Ort-Prüfpunkte für Ihre Immobilie in Frankfurt am Main

Vor der finalen Beauftragung eines Installationsbetriebs sollten Sie diese standortspezifischen Punkte prüfen:

! Statische Tragfähigkeit der Sparren und Zustand der Dacheindeckung vor Modulmontage prüfen
! Vorhandensein eines freien Zählerplatzes nach TAB der Mainova Netzdienste GmbH (SLS-Schalter & APZ-Feld)
! Ausrichtung (Süd oder Ost-West) und Neigungswinkel für maximalen Eigenverbrauch kalkulieren
! Verschattungsanalyse durch Bäume, Schornsteine oder Nachbargebäude im Raum Frankfurt am Main
06 // Nachweise & Quellen

6. Quellen & amtliche Dokumente für Frankfurt am Main

Landesenergieagentur Hessen Solarkataster Hessen — Solarpotenzial & Richtlinien
Stand: Januar 2026 Quelle prüfen ↗
Mainova Netzdienste GmbH Technische Anschlussbedingungen (TAB) & Netzanschluss
Stand: Februar 2026 Quelle prüfen ↗
07 // Passende Leitfäden

7. Empfohlene Ratgeber für das Dachprofil in Frankfurt am Main

Dossier Frankfurt am Main

PV-Dossier für Frankfurt am Main erstellen

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Formular PV-2026 // Faisabilité & Dossier

Projekt vorbereiten: In 6 Schritten zum PV-Dossier

Schritt 1 von 6
01 // Gebäude

Um welche Art von Immobilie handelt es sich?

Die Bauart bestimmt die zulässigen Installationssysteme und Montagearten.

Technischer FAQ-Katalog

Häufige Fragen zur PV-Planung in Frankfurt am Main

Wichtige Antworten zu Faisabilité, Zählerplatz, Speicher und Angebotsvergleich

Q1 Gilt in Frankfurt am Main eine gesetzliche Solarpflicht für Wohngebäude?

Im Bundesland Hessen gelten spezifische baurechtliche Vorgaben. Bei Neubauten und grundlegenden Dacherneuerungen sind Eigentümer in vielen Fällen zur Errichtung einer PV-Anlage verpflichtet oder profitieren von gezielten Fördermitteln. Die jeweiligen Bauordnungs- und Denkmalschutzrichtlinien sind bei der Vorplanung verbindlich einzubeziehen.

Q2 Welche Solarerträge können in Frankfurt am Main pro kWp Spitzenleistung erwartet werden?

Mit einer gemessenen Globalstrahlung von rund 1085 kWh/m² und ca. 1554 Sonnenstunden pro Jahr lassen sich in Frankfurt am Main bei optimaler Dachausrichtung (Süd bis Ost-West) spezifische Jahreserträge von ca. 998 bis 1063 kWh pro kWp installierter Modulleistung erzielen.

Q3 Wer ist in Frankfurt am Main für die Netzanmeldung und den Zählertausch zuständig?

Zuständiger Verteilnetzbetreiber (VNB) für das Niederspannungsnetz ist Mainova Netzdienste GmbH. Die technische Anmeldung, die Konformitätsprüfung nach VDE-AR-N 4105 und die Beantragung des Zweirichtungszählers müssen durch einen im Installateurverzeichnis eingetragenen Elektromeisterbetrieb erfolgen.

Q4 Welche Besonderheiten gelten für den Zählerschrank in Frankfurt am Main?

Nach den Technischen Anschlussbedingungen (TAB) der Mainova Netzdienste GmbH muss der Zählerschrank bei dauerhafter Einspeisung über einen selektiven Leitungsschutzschalter (SLS), einen kombinierten Überspannungsschutz (SPD Typ 1+2) und ein verplombbares APZ-Feld verfügen. Veraltete Zählertafeln müssen vor der Inbetriebnahme modernisiert werden.